Fahrgastorientierung der Deutschen Bahn

 |

.:broadcaster:.

Top Referrer

Archive

September 2010
August 2010
Juli 2010
Das neueste ...
Älteres ...

Kategorien

XML
XML
XML

Wissenswertes

Über den broadcaster
Meine Homepage
*Altes Weblog*
Regenradar DE
Regenradar Hessen

Kontakt

XING Profil
ICQ / Miranda 310 009
Skype "jankretschmer"
email"at"jan-kretschmer.de Impressum

Blog abonnieren

XML RSS 1.0 feed
XML RSS 2.0 feed
ATOM/XML ATOM 0.3 feed
XML RSS 2.0 Kommentare

Sonstiges









»«

Samstag, 16. Januar 2010

Fahrgastorientierung der Deutschen Bahn

Geschrieben von um 12:46
Ein Eingeständnis an die Fahrgastfreundlichkeit der Deutschen Bahn landete nach drei Wochen schwarz auf weiß im Briefkasten. Ergebnis: Eine Minute zu wenig Verspätung. Wobei wir meiner Auffassung nach 65 Minuten Verspätung hatten. Wahrscheinlich wurde der Zeitpunkt erfasst, als die Lok einfuhr - wer weiß das schon? Der Zug war übrigens so lang, dass er in München nicht in den Hbf passte. Und ich saß ganz hinten, weil ich im Frankfurter Sackbahnhof ganz vorne (=hinten in München) reinspringen musste, da meine Zubringer-S-Bahn zuspät kam.

Diese Woche war ich nur einmal mit dem Zug unterwegs, Wiesbaden-Stuttgart und zurück. Auf dem Hinweg 20 Minuten Verspätung, zurück 40 Minuten. Auf dem Heimweg konnte ich immerhin gleich zwei dermaßen verspätete Züge kombinieren...

Wie selbstverständlich muss ich solche Verspätungen ohne jegwelche Erstattung hinnehmen und dafür trotz Bahncard 50 ordentlich in die Tasche greifen. Die Deutsche Bahn hingegen sträubt sich wegen einer einzigen Minute, sich einmal neben der Standardverabschiedung "Wir entschuldigen uns für die Verspätung" ansatzweise für den ganzen Frust und Ärger erkenntlich zu zeigen. Dabei wäre die Erstattung von 25% des Ticketpreises nur 3% des Umsatzes gewesen, den ich im Dezember der Deutschen Bahn generiert habe.

So bleibe ich als nachhaltig verärgerter Bahnkunde zurück, der ihnen nächste Woche mangels Alternativen wieder einen dreistelligen Umsatz generiert. In Handelsblatt und Spiegel verfolge ich aufmerksam das Schielen ausländischer Wettbewerber auf umsatzstarke deutsche Schienenfernverkehrverbindungen. Herzlich willkommen!
Tags für diesen Artikel: cholera
Kommentar (1) | Trackbacks (0)

Trackbacks
Trackback für spezifische URI dieses Eintrags

Keine Trackbacks

Kommentare
Ansicht der Kommentare: (Linear | Verschachtelt)

Solange die Bahn nicht privatisiert worden ist, wird es wohl noch häufiger solche Ausfälle geben. Wenn man sich überlegt, wieviele Menschen (nicht nur die am Bahnhof wartende) und Unternehmen an den regelmäßigen Verspätungen leiden, ist es schon ein Wunder, dass die Bahn immer noch einen derart guten Ruf genießt. Ich frage mich, wie lange es noch dauern wird, bis man erkennt, wie wichtig die Kundenzufriedenheit und die Pünktlichkeit ist.
#1 Bahnhof-Berlin-Gesundbrunnen (Homepage) am 27.01.2010 16:52 (Antwort)

Kommentar schreiben

Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

 
 
 
Pagerank erhoehen - Credits: Serendipity und Perun