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Dienstag, 3. August 2010

Oben und unten

Geschrieben von um 22:24
Schier der Wahnsinn! Der Sommer ist und bleibt ereignisreich. Leider ist und bleibt dabei eines knapp: die Zeit. Umfassendere Berichterstattung auf Facebook.

Der Berliner Höhenweg war ein Gedicht in sieben keineswegs zu unterschätzenden Etappen, davon vier bei fürwahr allerfeinstem Wetter. Es bildete sich eine tolle Truppe und von gut 40 Startern an der Gamshütte kamen genau fünf ins Ziel. Der letzte Tag mit einer weiteren 9-Stunden-Gehzeit-Etappe war in angesagtem Schlechtwetter überraschend gut, wir waren entsprechend konditioniert ;) Der Wirt von der Kassler Hütte behielt unrecht und uns ereilte ein Gewitter. Das wurde dann weniger lustig, so ein Wetterumbruch auf 2.400 ohne Notabstieg auf der kompletten Etappe. Es hilft ja nix!

Eigentlich sollte dann vergangenes Wochenende gleich noch die Zugspitze "by fair means" dran glauben, was aber aufgrund des angekündigten Schlechtwetter ausfallen musste. Plan B führte ins Drei-Länder-Eck Frankreich-Luxemburg-Trier. Es war nicht weniger grandios, wie sich schnell herausstellten sollte. Gerade der "Trierer T5-Wald" barg unfassbar grandiose Locations, aber auch Little Switzerland in Luxemburg war eindrucksvoll... Nun lauert die nächste große Bergtour am Horizont... der angepeilte Gipfel bringt ernsthafte Gletscher mit. Höchste Zeit, sich mal mit dem Thema Spaltenrettung auseinanderzusetzen. Und ein neues Uno-Kartenspiel muss auch her, das alle habe ich der Greitzer Hütte gespendet ;)
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Freitag, 11. Juni 2010

Neuereröffnung (ohne Vuvuzelas)

Geschrieben von um 23:20
Kling, der Sommer ist eröffnet. In den Höhenlagen wartete zwar das eine oder andere Abenteuer in Form meterhohen Schnees, bis auf eine Ausnahme ward aber jedes Ziel erreicht. Am Hohen Ifen erlebte ich wenige Meter vor dem Gipfelkreuz nach Überwinden der ärgsten Hürden in der Nord-Süd-Überschreitung meinen ersten White Out, welcher trotz Maximalausrüstung zu einem Abbruch führte und letztlich nur dank einer präzisen Topokarte im GPS folgenlos blieb. Im Zuge der Hüttentour erreichte ich auch meine 1600ste Dose,  etwas abseits (hüstel) des Mindelheimer Klettersteigs waren wir dieses Jahr die ersten an der Dose ...Das Vertrauen dort oben muss allerdings erst wieder wachsen ;)
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Sonntag, 11. April 2010

1.500

Geschrieben von um 12:35
Meilenstein in meinem Leben mit dem besten Hobby der Welt ;) Cache Nr. 1.500 - so ein Strommast hat doch deutlich bessere Schadstoffwerte als andere, ähnliche hohe Objekte... und weiter geht's!!!
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Sonntag, 22. November 2009

Pflichtveranstaltung

Geschrieben von um 10:58
Meine Zeit in Ulm neigt sich dem Ende entgegen. Eine Stadt und Region, in der ich mich sehr wohl gefühlt habe und der es sich vortrefflich leben lässt. Viele tolle Menschen habe ich kennen und schätzen gelernt, zum Ende hin konnte ich mich auch rudimentär mit ihnen verständigen ;)

An einem der letzten möglichen Tage stand neulich der "Schatz der Ulmer" auf der Absolut-Must-have-done-before-you-even-think-about-leaving-Liste. Trüb das Wetter, strahlend dieser Stern am Cacherhimmel. Ein solches Feuerwerk ist schwer zu toppen. Räuberträume, um den Cachern aus Rhein-Main mal einen Vergleich zu geben, mutet im Vergleich an wie ein wirklich langweiliger Kindergeburtstag :o An bzw. vielmehr in einem gigantischen Lost Place, der an sich bereits seines gleichen sucht, waren wir gute sieben Stunden lang gefesselt in einer kreativen und technischen Meisterleistung, die uns Zeit und Hunger vergessen und wiederholt lange Momente der Ruhe einkehren ließ - standen doch die Münder weit offen. Sowas habe ich nicht im Ansatz zuvor gesehen. Daher bleibt das hier auch frei jegwelcher pixelbasierten Spoiler!

Purer Altruismus, welch Geschenk an die Community! Erlebt im tollen Rudel, geht es nun dankbar weiter :)
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Montag, 9. November 2009

23. Untergeschoss

Geschrieben von um 11:50
Manch einer spricht davon, wir gehen dahin da runter - nihil expedit :)

Natürlich erfordert eine der wohl heftigsten Schachthöhlen Deutschlands zunächst ein Warm-Up, in diesem Fall erstmal im Hellen mit einigen üblichen Verdächtigen im (noch) heimatlichen Ulm. An der Location heisst es ebenfalls: Nur nichts fallen lassen... (weitere solcher tollen Impressionen gibt's hier)!

Ortswechsel! Nach wie vor im Nebel den unscheinbaren und schwer gesicherten Kellereingang im Nirgendwo des Albtraufs gefunden. Und los ging es. Materialsack um Materialsack ließen wir hinunter in die Eingangshalle und stürzten uns dann hinterher. In unseren Augen sehr großzügige sieben Stunden umfasste unsere telefonisch hinterlegte Totmannschaltung. Schon recht tief in den Tiefen der Alb wurde beim Erreichen des Ende des ersten 30m-Statikseils das schwarze Endlosmonster freigelassen... sollten die hundert Meter nun bis nach ganz unten reichen?

Überall Löcher, Schächte, Spalten, Schlufe, Hallen... dank letzter Instruktionen beim Warm-Up und eines Ortskundigen in der Seilschaft fanden wir uns in diesem Labyrinth recht gut zurecht.

Alter Schwede, je tiefer es hinab ging, inkl. Gegenanstiegskraxeleien, desto tighter enger wurde es. Ich ärgerte mich, den Industriegurt anstelle des Klettergurtes mitgenommen zu haben. Wieder 3-4mm mehr um die Hüfte. Etwas haarig wurde es kurz vor der großen Halle im sogenannten Kameradenschacht, wo sich man im Seil hängend u.a. von einem vertikalen Schacht in einen anderen wechseln musste... Wenn der Kopf als unflexibelste Extremität durch ist, muss der Rest vom Körper hinterher. Irgendwie, aber nur nicht stecken bleiben. Da passte ich so eben durch, mit viel ruckeln, fluchen und blauen Flecken. Das "wie-zur-Hölle-soll-ich-da-wieder-rauf" wurde erfolgreich mit wiederholtem "Es-hilft-ja-nix" übertüncht ;) Es sollte aber noch besser kommen... Kritisch in diesen extremen Engstellen ist auch die Bedienung der Ausrüstung. Da wird dann auch schonmal mit dem Kinn am Grigri rumgedrückt...

Der Einstieg in die große Halle - man rutscht mehr oder weniger von der Decke hinein in eine letzte lange, freie Abseilstrecke - war einfach nur beeindruckend. Hier sieht man gut 20 Meter senkrecht unter mir das Bodenpersonal ;) Faszinierend dass wir schon jetzt, kurz vor Beginn der Wintersperre, tatsächlich Fledermäuse da unten entdeckten. 70 Meter unter der Erdoberfläche, in diesem extremen Gewirr aus engen Schächten! Wie finden die da rein und wieder raus?
Nach Fotosession und dem obligatorischem Stempel im alternativen Höhlenbuch ;) dampften wir wieder rauf, wobei manche vertikale Engstellen am Seil schon ein ok ich stecke fest keine Panik keine Panik keine Panik ruhiges Vorgehen erforderten.

Im letzten Drittel des Aufstiegs liefen wir auf die Höhlenforscher mit anstrengendem Dialekt auf. "Joah verbibschd wos is denn dos" - hatten die doch beim Aufsteig unser zweites Seil abgebaut und mitgenommen! Wir konnten denen gerade nochso hinterherbrüllen und unser Seil zurückfordern - sonst hätten wir ein "kleines" Problem gehabt.  Nach sechs Stunden erreichte unser Mini-HCC-Rudel gut bedient wieder die Oberfläche dieses Planetens. Nach Lesen der Logs der vorherigen Aspiranten, von denen ein Drittel das Unterfangen abbrechen musste, hat mich rückblickend unser routiniertes, konzentriert-entspanntes und gegenseitig unterstützendes Vorgehen beeindruckt. Das Grinsen im Gesicht dauert an - im 23. UG fand ich übrigens meine 1250ste Dose.

PS. Achtet mal drauf wenn ihr das nächste Mal die A8 Stuttgart-Ulm fahrt. Kurz nach der Aufteilung der Fahrbahnen am Albtrauf rauscht ihr über die Todsburger Brücke. Etwas bergauf findet ihr den Eingang ;)
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Freitag, 30. Oktober 2009

E 0.97km from your home coordinates

Geschrieben von um 00:19
Ulm ist einfach klasse.
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Montag, 28. September 2009

Ausrüstungsfrei

Geschrieben von um 13:38
Es gibt sie, die Hardcorecaches, die auch ganz ohne Ausrüstung machbar sind. Und auch sonst nicht sonderlich anstrengend sind, glaubt man dem Listing "Kraft braucht Ihr keine. Wo sollte man sich auch festhalten." Ich muss gestehen, hier stiegen Adrenalin und Schweißperlen auf der Stirn seit langem mal wieder gehörig an!

Kurzum, das war ein Highlight auf dem Rückweg (vor dem zweistündigen Stauabtörn auf der A8, bis weit nach Mitternacht). Zum Glück war es schon so dunkel, dass die Tiefe - über die andere Teams berichten - bedeutungslos wurde. Schritt für Schritt, beständig aber ruhig durchsteigen. Gedanken verdrängen... Um den Pfeiler rum? Überhaupt, wie komme ich eigentlich zurück, da muss ich mich ja umdrehen? Wie zur Hölle soll ich hier zum Loggen den Stempel aus der Tasche friemeln? Und wie viele Spinnen hängen hier denn noch rum? "Exponiertes Gehgelände" - sehr empfehlenswert und so gesehen nur räumlich weit weg vom legendären schwedischen Pendant "Deathwish".
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Sonntag, 16. August 2009

Normalweg ist relativ

Geschrieben von um 10:20
... oder auch: "Auf First-to-find-Jagd tief in Österreich".

Freitag: Aus dem Büro gehechtet, Klamottenwechsel, auf teils abenteuerlichen Wegen soweit rauf wie ohne 4x4 noch eben möglich (fünf Kilometer im ersten Gang!), Hüttenzustieg während des Sonnenuntergangs vor toller Kulisse, Absackerhalbe auf über 2.000 Metern in vollkommener Stille.

Samstag erreichten uns nach einem zeitigen Frühstück die ersten Sonnenstrahlen, als wir die Hütte bereits hinter uns gelassen hatten. Vollkommen alleine stiegen wir das Kar hinauf. Das Ziel jedoch entpuppte sich auch in schönstem Sonnenschein und beim zweiten Hinsehen als... hm... sagen wir mal: Hardcore :o Wir bildeten eine 3er-Seilschaft, wobei ich als Novize freundlicherweise in die Mitte genommen wurde. Alpines Klettern, das hatte ich noch nie gemacht. Mit einer gehörigen Portion Respekt lernte ich die Kommandos (Seil ein, Seil aus, Stand etc) kennen. Verblüffend, wie schwierig die Kommunikation auf eine Distanz von maximal Seillänge 50 Metern werden kann, wenn der Vorsteiger außer Sicht ist und man nicht genau weiß, was passiert, und einzig der Zug auf dem Seil signalisiert, das wohl alles ok ist. Nach drei Seillängen erreichten wir die Scharte, bis dahin war es dank der Sicherheit der Seilschaft ein angeregtes Klettern und ich war zuversichtlich, dass ich auf den Gipfel kommen würde. Im Kletterführer hatte ich gesehen, dass der Normalweg irgendwie von unserem Route aus gesehen von "hinten" auf den Turm hinaufführen würde.

So. Hier stehen wir also in der Scharte, und "hinten" ist in diesem Bild die linke Seite. Ich musste schlucken. Mehrfach. Wir zur Hölle sollte ich da hinauf kommen? Vor allem da klar war, dass jetzt die Seillängen nicht mehr als 2, sondern bis zu 4- eingestuft waren. Unserer Erfahrenster wechselte in den Vorstieg, ich klärte noch einige grundlegende Fragen ("Was mache ich wenn ich falle? Was mache ich mein Nachsteiger fällt? Was mache ich wenn ich nicht weiterkomme? Und was für ein kranker Scheiß ist das hier überhaupt?"). Dann besann ich mich auf die alte Hardcorecachermaxime: Nihil expedit - es hilft ja nix und ging den Normalweg hoch. Den Normal(!?)weg.

Die wenigen Standplätze mit mehr als zwei Fingerbreit Fels unter den Fußspitzen waren gern genutzte Regenerations- und in die Topo-Schauen-Orte. Der Vorsteiger verlegte das Seil, Meter für Meter kämpften wir uns hinauf und ich schaute eher selten nach unten ;) Kurz vor dem Gipfel packte uns dann der Gipfelsturm und auch die letzten Meter wurden einfach weggeatmet. Und dann waren wir oben, 500 Meter über der Hütte. Erste Maßnahme: Alle Mann ans Gipfelkreuz anbinden, das Plateau passten wir zu dritt noch drauf, mehr Platz war nicht, und es ging überall doch recht steil runter ;)

Mit schwer beschreibbarer Freude hielten wir das Döslein in der Hand, und, wir waren die ersten Finder! Ein unvergesslicher FTF.

Nachdem die bestellten Kaltgetränke leider an uns vorbeiflogen gab es plötzlich Geräusche unter uns, mal über die Kante gelunst, huch, da kommt wer! Unten am Einstieg war eine größere Gruppe zu erkennen, was auch deutlich macht, dass es doch recht senkrecht rauf geht... Also, dann mal wieder runter. Dass wir uns abseilen würden wusste ich vorher und dass war ja nun mal fast Business as usual. Abseilen am Doppelseil war mal was anderes als mit dem Grigri. Spannend wurde es, als ich mich zwei Seillängen als erster abseilte. Herausforderung war es innerhalb der verfügbaren 25 Meter (50 Meter-Seil doppelt) einen weiteren Standplatz zu finden. Zug um Zug, Standplatz für Standplatz, ging es wieder hinunter.

Der Kaiserschmarrn-danach war ein Genuss. Was ein Abenteuer.
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Sonntag, 2. August 2009

Der Hochvogel. Die 1.000ste Dose.

Geschrieben von um 15:50
Nach spontaner Entscheidung am Freitag - der Wetterbericht meldete formidables Bergwetter - ging's in aller früh 'gen Süden. In Österreich traute sich vor Sonnenaufgang nur der Nebel ins Tannheimer Tal. Vom wohl auch sonst verschlafenen Hinterhornbach startete ich gegen 6.30 die Tour, welche in meiner Literatur wie folgt beschrieben wird: "Der Hochvogel ist (...) der eleganteste und dank der isolierten Lage der auffallendste Gipfel dieses Gebirges. Üblicherweise wird er aus dem Allgäu über das Prinz-Luitpold-Haus bestiegen. Doch von Hinterhornbach führt eine noch viel spannendere Route zum Gipfel, der Bäumenheimerweg, der jedoch Kondition und viel alpine Erfahrung erfordert. Mit dem Rückweg durchs Fuchskar wird das Unternehmen zu einer richtig großen Bergtour". Zusammen mit dem Hinweis, dass die Tour aufgrund des "sehr hohen Fels-, Schrofen und Geröllgrats" die anspruchvollste des gesamten Führers sei, war die Entscheidung bezüglich der Aufstiegsvariante klar :)

Erst nach einer ganzen Weile präsentierte sich der bis dahin verborgene Hochvogel im ersten Morgenlicht. Ich musste etwas schlucken, als Alleingänger kam hier in der totalen Stille und Einsamkeit eine ordentliche Portion Respekt auf, vor allem als klar wurde dass der Aufstieg über den Südgrat erfolgt (links in obigen Bild). Knapp 1.000 Höhenmeter später erreichte ich den Einstieg in den Bäumenheimer Weg, der vor über 100 Jahren von einem Industriellen "errichtet" wurde. Zwischenzeitlich war ich auf ein älteres Paar aufgelaufen; zusammen zogen wir uns Helme und Handschuhe an und ich stieg als erster hinauf. Der Verlauf war hervorragend gekennzeichnet und doch musste ich aufpassen, mich nicht zu versteigen. Links und rechts gab es hier nämlich kein Pardon. Angesichts der Tiefblicke und Herausforderung setzte ich ein souveränes Pokerface auf; Konzentration auf den sicheren Tritt und die nächste Markierung. Irgendwann stieß ich auf Aspiranten über mir. Mitten in einer kniffeligen Stelle piepste plötzlich mein GPS - ich war verwirrt, es wies die Distanz zur Dose mit 15 Metern aus (in der Horizontalen allerdings ;)). Genauso überrascht war ich, als ich mich kurz darauf über eine weitere Kante zog - und plötzlich am Gipfelkreuz stand! Auch meine "Nachsteiger" erreichten wenig später den Ausstieg und Gipfel. Und so konnte ich dann, nach 3,5 Stunden Aufstieg für die 1.500 Höhenmeter auf 2,5 km zum Auto im Tal, dabei hielten die letzten 500 Metern Luftlinie fette 600 Höhenmeter bereit, meine 1.000 (eintausendste) Dose in den Händen halten!

Stolz verfasste ich ein kurzes Meilensteinlog und lies es mir nicht nehmen, auch im Gipfelbuch zu stempeln ;) Auf dem Gipfel herrschte unter den noch wenigen Gipfelstürmen eine tolle Morgenstimmung. Windstille und T-Shirt-Wohlfühlwetter auf 2.592 Metern! Es war etwas diesig, aber die Tiefblicke, z.B. in verwirrender Perspektive zum knapp 750 Meter tieferliegenden Prinz-Luitpold-Haus, waren beeindruckend. Auch die Teile des abgestürzten US-Bombers konnte ich finden. Über den ebenfalls bröseligen, aber weit weniger ausgesetzten und anspruchsvollen, aber dennoch Aufmerksamkeit erfordernden Normalweg stieg ich hinab in den Sattel zwischen Hochvogel und Kreuzspitze. Durch den wohl zurecht so genannten Kalten Winkel, wo ich mir dann doch meine Steigeisen wünschte, ging es hinab ins und dann durchs Fuchskar zurück ins Hornbachtal. Nach einem kleinem Nickerchen mit köstlichem, eiskaltem Quellwasser und Blick auf den Gipfel gab es einen Speed-Abstieg und ein mehr als wohlverdientes Radler. Die Aktion hatte mit ihren dank Fuchskargegenanstieg 1710 Höhenmetern (rauf, und natürlich alles wieder runter) trotz der Pausen 8,5 Stunden gedauert, ausgewiesen war dies als reine Gehzeit. Dank der frühen Startzeit blieb auf dem teilweise staubigen Heimweg noch etwas Zeit für die eine entspannte oder andere schweißtreibende Dose :)

Und jetzt steht hier in Ulm mit "Groundspeaks Vermächtnis" ein weiteres, ganz aktuelles Projekt an... dank des Teasers mit Prio 1!
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Es ist vollbracht

Geschrieben von um 14:57

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Montag, 27. Juli 2009

Symbolfoto

Geschrieben von um 23:45
Welch ein grandios investierter Urlaubsmontag! Wir hatten kaum fassbares Glück mit dem Wetter, und so lieblich war das Gelände eher selten ;)
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Dienstag, 23. Juni 2009

Feierabendrunde

Geschrieben von um 00:28
An der einen Dose gleich vier Polizisten die suchen helfen wollen, an der anderen ein grandios exklusiver Ort, leider in konventioneller Schalung erstellt ;)
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Donnerstag, 12. Februar 2009

Nr. 550

Geschrieben von um 09:20
Die letzten Tage vor meinem Berufseinstieg und der damit verbundenen Verlagerung nach Ulm mache ich hier natürlich eins ganz besonders: Cachen ;) Gestern mal wieder einen FTF (First to Find) bei "Dunkle Vergangenheit", mit "Revier Rheingau-Mitte" mal wieder einen eigenen neuen, recht traditionellen Cache gelegt. Apropos, zwei unserer Caches wurden durch einen Reviewerbesuch beehrt. Bei "Dark View" war ich auf sein Log gespannt ;) Dieser kurze aber... sagen wir mal: spannende Nachtcache wurde bislang erst 11 Mal gefunden, allerdings beobachten 20 Cacher das Listing und er steht auf neun Bookmarklists. Kleines RespektsQualitätsmerkmal ;) Zusammen mit einer Freundin gestern Nachmittag kleine Schlammschlachtrunde hinter Mainz, wo auch Cache Nr. 550 gefunden wurde.

Heute geht's weiter. Und am Sonntag, am Sonntag da knallt es wieder, T5-Runde! Eins der Ziele sieht schon auf dem Foto angemessen aus :o
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Dienstag, 27. Januar 2009

Was braucht man mehr

Geschrieben von um 22:40
Großartig! Das neue HQ in Ulm steht! 1,5 Kilometer bis zum Ulmer Münster, 1,2 km bis zur Donau, 22km zur Firma, 100 km bis in die Alpen. Südbalkon und 'nen Garagenstellplatz für mein Cachemobil gibt's auch. 16 MBit DSL gibt's genauso wie kostenlose Videoüberwachung der Straße vor meinem Balkon, denn mein Nachbar heißt EADS ;) Die Rede zur Graduierungsfeier nimmt ebenfalls Formen an.
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Mittwoch, 7. Januar 2009

Adrenalinkick

Geschrieben von um 22:35
Ich bin nicht schreckhaft, aber als ich heute, eingepackt wie ein Polarforscher, durch den tiefgefrorenen Hinterlandswald nicht unerheblich fernab der Zivilisation durch den Schnee stapfte, das Skript fest in den behandschuhten Händen haltend und nur die angesichts gefrorener Batterien funzeligen Stirnlampe drei Schritte Schnee vor mir erleuchtend, über der Mütze noch die raschelnde Kapuze hatte und leise vor mich hinmurmelte, als dann plötzlich ein Sturm losbrach und 12-15 Schwarzkittel keine zehn Meter vor mir aus dem hüfthohen Jungbuchendickicht herausbrachen, da griff ich doch sehr erschrocken nach den 180 Lumen im Schnellziehholster (was die Situation schlagartig erhellte aber sonst auch nichts half). Ich muss die Bärenglocke wieder raussuchen, wenn man ständig im Wald ist wird man nachlässig. Der heute sehr intensive Geruch der Tiere lag noch ein Weilchen in der Nase. Gut, dass ich grad die Neuromarketing-Seite mit der kognitiven Leistung aufgeschlagen hatte, welche durch emotionale Erlebnisse gesteigert wird ;)
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Pagerank erhoehen - Credits: Serendipity und Perun