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Freitag, 11. Juni 2010

Neuereröffnung (ohne Vuvuzelas)

Geschrieben von um 23:20
Kling, der Sommer ist eröffnet. In den Höhenlagen wartete zwar das eine oder andere Abenteuer in Form meterhohen Schnees, bis auf eine Ausnahme ward aber jedes Ziel erreicht. Am Hohen Ifen erlebte ich wenige Meter vor dem Gipfelkreuz nach Überwinden der ärgsten Hürden in der Nord-Süd-Überschreitung meinen ersten White Out, welcher trotz Maximalausrüstung zu einem Abbruch führte und letztlich nur dank einer präzisen Topokarte im GPS folgenlos blieb. Im Zuge der Hüttentour erreichte ich auch meine 1600ste Dose,  etwas abseits (hüstel) des Mindelheimer Klettersteigs waren wir dieses Jahr die ersten an der Dose ...Das Vertrauen dort oben muss allerdings erst wieder wachsen ;)
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Sonntag, 30. Mai 2010

Ascension

Geschrieben von um 14:32
Frankfurt, ein Geruch von Kerosin, Mainwasser und Finanzkrisen liegt in der Luft. Wenige 100 km südlich herrscht Ruhe. Wie sagte mein amerikanischer Kollege, als er bei der Eröffnungstour vergangenes Jahr urplötzlich innehielt und mich vollkommen fassungslos ansah: "Jan! Did you recognize that... the air tastes like... like... absolutly nothing..."


Anstelle von ausufernden Materialschlachten tritt das das kleine Marschgepäck. Fels statt Rinde, Dynamik- statt Statikseil, Gipfeldohlen statt Gestrüppzecken, DAV-Ausweis beim Hüttenwirt statt Perso bei der Rennleitung.

Nach einem langen Winter und dem Bezug eines schönen neuen Basislagers steht der Bergsommer 2010 mitsamt einer kleinen und durchaus fordernden Eröffnungstour vor der Tür.
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Sonntag, 11. April 2010

1.500

Geschrieben von um 12:35
Meilenstein in meinem Leben mit dem besten Hobby der Welt ;) Cache Nr. 1.500 - so ein Strommast hat doch deutlich bessere Schadstoffwerte als andere, ähnliche hohe Objekte... und weiter geht's!!!
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Montag, 15. Februar 2010

Drei Jahre Dosensucher

Geschrieben von um 23:37
Ein paar Zahlen für Insider:

1387 Dosen total (das machen andere in einem Jahr)

171 T5er (das macht eher keiner in einem Jahr ;))

17 eigene Caches

30% der Dosen an einem Sonntag gefunden

76% Tradis

Durchschnittliche Aufgabenwertung 1.78

Durchschnittliche Terrainwertung: 2.34

Meine Vor-Ort-Funde verteilen sich auf Deutschland, USA, Österreich, Polen, Niederlande, Irelad, Slowakei, Bulgarien

352 Cachetage (also im Schnitt jeden dritten Tag unterwegs)

Alleine 40 Funde am 30. Mai 2009

Längste Phase ohne Fund: 40 Tage im Zeitraum vom 02. Jun. 2008 bis zum 11. Jul. 2008

Gesamte Cache zu Cache Entfernung: 68074 Km (nicht drüber nachdenken)

Gesamtlänge der Logs 590.510 Zeichen

13% der Caches sind bereits archiviert

und vor allem... ungezählte unvergessliche Momente und Freundschaften!!!


Zum Geburtstag gibt es übrigens ein nettes Paket der schwarz-gelben... so denn der Paketmann in die kleine Straße in Hessisch-Sibieren gelangt...

Auf die nächsten Dosen - keep on Caching!
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Samstag, 9. Januar 2010

Spaß mit Daisy

Geschrieben von um 23:45
Wo ein Wille ist, finden wg. Daisy lahmgelegte Dosensucher wir einen Weg. Erupp un' erunner... Ein Traum! (Credits: ErSelbst)
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Sonntag, 3. Januar 2010

Wer hat an der Uhr gedreht

Geschrieben von um 11:49
Die Zeit rauscht vorbei. Die Tage zwischen den Jahren waren prall gefüllt mit Aktivitäten und Highlights. Morgen wieder arbeiten, dann hat mich die Normalität wieder. Denn normal war in den letzten Tagen eher wenig: Jahresabschluss T5en, Jahresabschluss-Nachtcache, Silvester hieß nach über 850 Caches in 2009 natürlich GEOvester, Neujahrsfrühstück während 36h Nonstopcaching, und heftigste Lost Places "auf dem Heimweg"  ;)

Frohes Neues!
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Dienstag, 15. Dezember 2009

Daheim ist...

Geschrieben von um 22:52
...wenn Du in die Straußwirtschaft im Nachbarort stolperst, die entfernt bekannte Bedienung dich mit "Ja gude wie, nimmer in Ulm?!" begrüßt, kein einziges Bier auf der Karte steht, und die regional bekannte Anverwandte des ausschenkenden Winzers einfach so in die gut Stub' kommt und eine Weihnachtsgeschichte in Rheingauer Mundart zur Verzückung der eng beieinander hockenden Rheingauer zum Besten gibt. Horrscht emol her, ich hab en wahr Geschicht' zu verzähle. Es gehd um en paar Fisch' die wo aus unser' Wann' lubsche'. :)

Ab morgen wieder München samt seiner U-Bahnfahrer (Leid, lasst's Leid nei!) und sonstigen Gepflogenheiten ;)
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Sonntag, 13. Dezember 2009

Export kommt von Exportieren

Geschrieben von um 22:09
Dank tatkräftiger Hilfe ward das HQ doch recht zügig im erweiterten Cachemobil verstaut. Die letzten beiden Kisten kamen vorne rein :D
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Sonntag, 6. Dezember 2009

Auf Raten

Geschrieben von um 23:02
Schrittweise gestaltet sich der Abzug aus dem Ulmer HQ. Die Umzugskisten stapeln sich dort bereits. Mental fast schon eine Station weiter, erreichte mich die Woche in München die Info, mir doch mal den Sonntag spätnachmittag in Ulm freizuhalten. "Komm' mal zu Hanids Cache und bring vielleicht dein T5-Geraffel mit". Es war bereits dunkel als ich das einsame Tal erreichte. Ich wunderte mich was die ganzen Autos da machten. Plötzlich erkannte ich darunter mehrere mir bestens bekannte Cachemobile. Im Wald: Stirnlampenlicht, leises Gelächter, es duftete nach Holzfeuer. Viele Ulmer (und um Ulm herum) Cacher hatten sich versammelt, um mich zu verabschieden, und es wurden immer mehr! Perplex genoss ich es, nun vertraute übliche Verdächtige um mich herum zu haben. Mein Spieler-Logo gab es zu essen, es wurde gegrillt was das 1qm Grillrost hergab (und so ein Würstel toppt so manch Weihnachtsfeier-Genuß), am Lagerfeuer eine "Hocketse" (?) veranstaltet, und einen T5-FTF durfte ich mir als weiteres Highlight abholen, tolle Geschenke mit viel Hintergrund (eins wird in hessischer Luft baumeln ;)) empfangen.

Vielen Dank, ihr Ulmer. Ihr seid einfach einmalig. Und ich komme gerne immer wieder und freue mich, wenn ihr mich "da oben" mal besucht ;) Erstmal aber freue ich auf das definitiv letzte T5-CITO-Event kommenden Samstag, was ich von Ulm aus ansteuern werde...
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Sonntag, 29. November 2009

Von Fahnenstangen und Headquarters

Geschrieben von um 21:51
Diesen Sommer habe ich schon recht viel Energie gesteckt ins Ausrüstungscachen. Dieses Jahr insgesamt 122 Mal das Leben aufs Spiel gesetzt Dosen auf Bäumen, Gipfeln, Türmen, Laternen, Inseln, Litfaßsäulen, unter Brücken, in Höhlen, Brunnen, Bunkern und Bojen gesucht. Das resultierte in Platz 33 im europäischen HCC-Ranking. Jetzt aber bin ich beruflich wieder so stark eingespannt, dass ich kaum mehr im starken Wettbewerb standhalten kann ich wohl bald nach hinten durchgereicht werde. Das ist aber auch gar nicht so schlimm. Unvergessliche Erlebnisse stehen hinter jedem einzelnen Punkt Cache!

Das Ulmer Headquarters, bewährt, geschätzt, geliebt - ich räume es im Dezember. Ein neues HQ wird kommen, zusammen mit neuen Abenteuern. Ulm werde ich in allerbester Erinnerung halten. Keinesfalls war es der goldene Käfig, in den mich eine der letzten Cachetouren heute führte. Absolutes Highlight war weiterhin der grandiose Blick auf die Alpen, hier vom Eselsberg aus. Auch die Zugspitze ist klar zu erkennen... Hach!
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Sonntag, 22. November 2009

Pflichtveranstaltung

Geschrieben von um 10:58
Meine Zeit in Ulm neigt sich dem Ende entgegen. Eine Stadt und Region, in der ich mich sehr wohl gefühlt habe und der es sich vortrefflich leben lässt. Viele tolle Menschen habe ich kennen und schätzen gelernt, zum Ende hin konnte ich mich auch rudimentär mit ihnen verständigen ;)

An einem der letzten möglichen Tage stand neulich der "Schatz der Ulmer" auf der Absolut-Must-have-done-before-you-even-think-about-leaving-Liste. Trüb das Wetter, strahlend dieser Stern am Cacherhimmel. Ein solches Feuerwerk ist schwer zu toppen. Räuberträume, um den Cachern aus Rhein-Main mal einen Vergleich zu geben, mutet im Vergleich an wie ein wirklich langweiliger Kindergeburtstag :o An bzw. vielmehr in einem gigantischen Lost Place, der an sich bereits seines gleichen sucht, waren wir gute sieben Stunden lang gefesselt in einer kreativen und technischen Meisterleistung, die uns Zeit und Hunger vergessen und wiederholt lange Momente der Ruhe einkehren ließ - standen doch die Münder weit offen. Sowas habe ich nicht im Ansatz zuvor gesehen. Daher bleibt das hier auch frei jegwelcher pixelbasierten Spoiler!

Purer Altruismus, welch Geschenk an die Community! Erlebt im tollen Rudel, geht es nun dankbar weiter :)
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Donnerstag, 19. November 2009

Am vierten Tag

Geschrieben von um 00:04
in München endlich und immerhin mal einen Quotencache eingesammelt ;)
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Montag, 9. November 2009

23. Untergeschoss

Geschrieben von um 11:50
Manch einer spricht davon, wir gehen dahin da runter - nihil expedit :)

Natürlich erfordert eine der wohl heftigsten Schachthöhlen Deutschlands zunächst ein Warm-Up, in diesem Fall erstmal im Hellen mit einigen üblichen Verdächtigen im (noch) heimatlichen Ulm. An der Location heisst es ebenfalls: Nur nichts fallen lassen... (weitere solcher tollen Impressionen gibt's hier)!

Ortswechsel! Nach wie vor im Nebel den unscheinbaren und schwer gesicherten Kellereingang im Nirgendwo des Albtraufs gefunden. Und los ging es. Materialsack um Materialsack ließen wir hinunter in die Eingangshalle und stürzten uns dann hinterher. In unseren Augen sehr großzügige sieben Stunden umfasste unsere telefonisch hinterlegte Totmannschaltung. Schon recht tief in den Tiefen der Alb wurde beim Erreichen des Ende des ersten 30m-Statikseils das schwarze Endlosmonster freigelassen... sollten die hundert Meter nun bis nach ganz unten reichen?

Überall Löcher, Schächte, Spalten, Schlufe, Hallen... dank letzter Instruktionen beim Warm-Up und eines Ortskundigen in der Seilschaft fanden wir uns in diesem Labyrinth recht gut zurecht.

Alter Schwede, je tiefer es hinab ging, inkl. Gegenanstiegskraxeleien, desto tighter enger wurde es. Ich ärgerte mich, den Industriegurt anstelle des Klettergurtes mitgenommen zu haben. Wieder 3-4mm mehr um die Hüfte. Etwas haarig wurde es kurz vor der großen Halle im sogenannten Kameradenschacht, wo sich man im Seil hängend u.a. von einem vertikalen Schacht in einen anderen wechseln musste... Wenn der Kopf als unflexibelste Extremität durch ist, muss der Rest vom Körper hinterher. Irgendwie, aber nur nicht stecken bleiben. Da passte ich so eben durch, mit viel ruckeln, fluchen und blauen Flecken. Das "wie-zur-Hölle-soll-ich-da-wieder-rauf" wurde erfolgreich mit wiederholtem "Es-hilft-ja-nix" übertüncht ;) Es sollte aber noch besser kommen... Kritisch in diesen extremen Engstellen ist auch die Bedienung der Ausrüstung. Da wird dann auch schonmal mit dem Kinn am Grigri rumgedrückt...

Der Einstieg in die große Halle - man rutscht mehr oder weniger von der Decke hinein in eine letzte lange, freie Abseilstrecke - war einfach nur beeindruckend. Hier sieht man gut 20 Meter senkrecht unter mir das Bodenpersonal ;) Faszinierend dass wir schon jetzt, kurz vor Beginn der Wintersperre, tatsächlich Fledermäuse da unten entdeckten. 70 Meter unter der Erdoberfläche, in diesem extremen Gewirr aus engen Schächten! Wie finden die da rein und wieder raus?
Nach Fotosession und dem obligatorischem Stempel im alternativen Höhlenbuch ;) dampften wir wieder rauf, wobei manche vertikale Engstellen am Seil schon ein ok ich stecke fest keine Panik keine Panik keine Panik ruhiges Vorgehen erforderten.

Im letzten Drittel des Aufstiegs liefen wir auf die Höhlenforscher mit anstrengendem Dialekt auf. "Joah verbibschd wos is denn dos" - hatten die doch beim Aufsteig unser zweites Seil abgebaut und mitgenommen! Wir konnten denen gerade nochso hinterherbrüllen und unser Seil zurückfordern - sonst hätten wir ein "kleines" Problem gehabt.  Nach sechs Stunden erreichte unser Mini-HCC-Rudel gut bedient wieder die Oberfläche dieses Planetens. Nach Lesen der Logs der vorherigen Aspiranten, von denen ein Drittel das Unterfangen abbrechen musste, hat mich rückblickend unser routiniertes, konzentriert-entspanntes und gegenseitig unterstützendes Vorgehen beeindruckt. Das Grinsen im Gesicht dauert an - im 23. UG fand ich übrigens meine 1250ste Dose.

PS. Achtet mal drauf wenn ihr das nächste Mal die A8 Stuttgart-Ulm fahrt. Kurz nach der Aufteilung der Fahrbahnen am Albtrauf rauscht ihr über die Todsburger Brücke. Etwas bergauf findet ihr den Eingang ;)
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Mittwoch, 14. Oktober 2009

Hardcorecaching im Osten

Geschrieben von um 13:18
Als Teil einer kleinen, feinen Delegation üblicher Verdächtiger klapperte ich am Wochenende einige Ziele zwischen Magdeburg und Leipzig ab. Als Dosensucher faszinierend, als Bürger erschreckend sind Verfall und Leerstand ganzer Straßenzüge. Wenige Menschen auf den Straßen, und junge Leute waren ganz selten. Da kommt man schon ein wenig ins Grübeln...

Die im Westen doch recht häufigen Baumcaches standen hier natürlich auch auf der Agenda. Aber da gab es noch viel besseres: Löchrige Brücken, neue Brücken (das können wir an der Donau besser), luftige Turmdächer, griffige Versorgungsleitungen, rostige Wasserhochbehälter, ein schnieker Laternenmast, dessen 17m in strömenden Regen und heftigen Wind im Vorstieg bezwungen wurden, gelegentliche Haftungsausschlusshinweise, dicke Bäume im Parallelaufstieg, zwecks Seiltrocknung auch mal höhere Bäume, fixpunktarme Abseiler, viel Vertrauen ins Material, immer gutes Wetter, viel frische Luft, viel Freude an nur einem Seil, herausfordernde Suchaktionen an tollen Lost Places. Das Cachemobil fuhr uns tapfer auch über morastige Wege und wieder zurück ins recht feudale vorgeschobene HQ.

Ergebnis der tollen, wenn auch manchmal anstrengenden Runde waren 25 Dosen: ein einziger 1-1er (aber so richtig mit Drive-in), ein 4,5er sowie schlappe 23 T5er :D
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Dienstag, 13. Oktober 2009

rebuy.de

Geschrieben von um 18:28
Alte Studienkollegen von mir haben von Berlin aus mal wieder mächtig was auf die Beine gestellt! Schaut Euch www.rebuy.de mal an: An- und Verkauf von gebrauchten Medienartikeln - ohne die ganzen Nachteile von Ebay und Co! Vielleicht wollt ihr ja auch mal Euren Schrank entrümpeln... ;)
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